30. März 2026
Jährlich landen in der Schweiz rund 50’000 Tonnen Textilien im Abfall – nicht, weil sie unbrauchbar sind, sondern weil ein funktionierendes System fehlt. Fehlende Sortierung, unklare Finanzierung und unkoordinierte Prozesse verhindern heute eine hochwertige Weiterverwertung.
Während wir Kleidung tragen, waschen und irgendwann aussortieren, passiert im Hintergrund etwas, das kaum jemand sieht. Container füllen sich, Sortieranlagen laufen am Limit und ein grosser Teil der Textilien – in der Schweiz ca. 50'000 Tonnen – entspricht ca. 250 Millionen T-Shirts - endet dort, wo er nie hätte landen sollen: im Abfall. Und dies sind Textilien aus aller Welt die in der Schweiz entsorgt werden!
Was viele unterschätzen: Das Problem liegt nicht beim Produkt. Es fehlt an einem System, das den Weg eines Textils nach der Nutzung organisiert.
Wussten Sie, dass heute ein grosser Anteil gesammelter Textilien nicht hochwertig weiterverarbeitet werden kann, weil Sortierung, Finanzierung und Prozesse nicht aufeinander abgestimmt sind?
Genau hier setzt der Ansatz von Fabric Loop an, darum ist workfashion als Gründungsmitglied aktiv als Branchen-Partner dabei. Im Zentrum steht ein Kreislaufsystem, das dort greift, wo es entscheidend wird: nach der Nutzung.
Denn die Realität ist klar: Ohne saubere Sortierung kein Recycling. Ohne Finanzierung kein funktionierendes System. Und ohne System bleibt Kreislaufwirtschaft Theorie.
Das Ziel ist einfach: Textilien nicht mehr als Abfall behandeln, sondern als wichtige Rohstoff Ressource im Umlauf halten. Damit das gelingt, braucht es Lösungen, die im Hintergrund funktionieren – und genau dort den Unterschied machen.
Mehr zur Lösung und zum Systemansatz von Fabric Loop erfahren Sie hier:
https://www.fabric-loop.ch/loesung
Fabric Loop ist eine privatwirtschaftliche Non-Profit-Branchenorganisation, die gemeinsam mit Akteuren aus der Textilbranche ein schweizweites Kreislaufsystem für Textilien aufbaut – mit dem Ziel, Wiederverwendung und Recycling langfristig strukturiert und wirksam zu verankern. Entwickelt in Abstimmung mit europäischen Initiativen.