22. Mai 2017

Reflexbänder – Wie funktionieren sie?

Träger von Warnschutzkleidung befinden sich meist in kritischen Verkehrssituationen und sollten frühzeitig von anderen Verkehrsteilnehmern erkannt werden. Die Warnschutzkleidung signalisiert: Hier befinden sich Personen in einem Gefahrenbereich. Hohe Tages- und Nachtsichtbarkeit sind also gefragt. Die Retroreflektierenden Bänder (auch Reflexbänder genannt) haben die Aufgabe, den Träger in der Dunkelheit sichtbar zu machen. Wie sie funktionieren, erklären wir Ihnen in diesem Bericht.


Reflexbänder sind wie folgt aufgebaut:

Auf einem Trägermaterial (i.d.R. Gewebe) werden in einer Bindeschicht die Glasperlen verankert. Einfallendes Licht wird innerhalb der Glasperlen gebrochen und eng gebündelt zum Ausgangspunkt zurück gestrahlt. Dabei spricht man von Retroreflexion.
Durch diesen Vorgang wird der Träger von Warnbekleidung bei Dunkelheit oder Dämmerung auf eine Distanz von bis 300 m sichtbar.

Die Anordnung von Reflexbändern für den professionellen Einsatzbereich wird in der Norm
EN ISO 20471 geregelt. Das Ziel ist, den Träger in allen möglichen Arbeitspositionen, zum Beispiel kniend oder stehend und von allen Seiten sichtbar zu machen. Aus diesem Grund werden die Reflexbänder auch an den Ärmeln angebracht, damit die rundum Schichtbarkeit gewährleistet ist.

Für jeden Bereich das passende Reflexband

Es gibt verschiedene Qualitäten von Reflexbändern, die alle für einen bestimmten Einsatzzweck optimiert sind. Stark verschmutzte Kleidung, zum Beispiel im Baubereich, wird erst sauber bei höheren Waschtemperaturen weshalb ein anderer Typ von Reflexband eingesetzt wird als im Bereich der Rettungsdienste bei welchen die Verschmutzung weniger ist, aber Chemikalien im Waschmittel zu Hygienezwecken beigemischt werden.
Für eine lange Nutzung der Warnbekleidung ist somit auch die Pflege, Pflegemittel, die Wasch- und Trocknungstemperatur auf die gewählte Bekleidung abzustimmen. Die Pflegeetikette am Bekleidungsteil ist zwingend einzuhalten.

Reflexbänder sind beschränkt haltbar

Durch das Tragen der Bekleidung und beim Waschen findet ein mechanischer Verschleiss statt. Wenn der Rückstrahlwert der Bekleidung so tief wird, dass der Minimumnormwert gemäss der Norm
EN ISO 20471 unterschritten wird, muss die Bekleidung oder der Reflexstreifen ersetzt werden.

Durch das Anstrahlen der Reflexbänder mit einer Taschenlampe kann die Wirkung auf einfache Art und Weise geprüft werden.

Die Technologie von 3M™ Scotchlite™ Reflective Material wurde vor 70 Jahren erfunden und hat bereits vielen Menschen das Leben gerettet.

Bildquelle:    3M™ Scotchlite™ Reflective Material

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