18. Dezember 2017

«Grüezi» Schweiz: Austausch Teil 2

Meine Vorfreude war gross und so auch die Aufregung. Nach Sheenas Aufenthalt in Mazedonien durfte ich am 25. November zusammen mit ihr in die Schweiz reisen. Eine spannende Zeit lag vor mir.


Nervosität war vorprogrammiert, denn es war meine erste Flugreise. Zum Glück war Sheena dabei und hat mir bei allem geholfen. Da ich jedoch weder Deutsch noch Englisch spreche und Sheena kein Mazedonisch, haben wir uns während der Reise über Google Translate unterhalten – zum Glück gibt es Handys. Es lief alles reibungslos und wir kamen gut in der Schweiz an. Nach einer kurzweiligen Zugfahrt wurde ich beim Bahnhof von Rada abgeholt, die mich zum Hotel brachte. Und so kam auch gleich ein Stück Heimat zurück, da ich mich mit Rada in meiner Muttersprache unterhalten konnte.

Die Schweiz entdecken

Zum Auftakt meines Schweiz-Aufenthalts durfte ich am Sonntag zusammen mit Rada und Sanela, einer weiteren Mitarbeiterin von workfashion.com, sowie deren Familie einen Ausflug nach Luzern machen. Wir haben die Altstadt besichtigt, die Kappelbrücke besucht und trotz dem kalten Wetter noch einen Spaziergang am See gemacht. Am Nachmittag ging es dann weiter ins Verkehrshaus, was sehr spannend war. Luzern ist wirklich eine schöne Stadt.

Im Verlauf der Woche hatte ich zudem die Gelegenheit die nähere Umgebung des workfashion.com Firmensitzes zu erkunden und wir haben auch einen Ausflug nach Einsiedeln unternommen. So habe ich einen tollen Eindruck von diesem schönen Land erhalten. 

Arbeiten bei workfashion.com

Viele neue Gesichter schauten mir am Montag auf dem Firmenrundgang entgegen. Alle waren sehr freundlich und ich fühlte mich auf Anhieb wohl bei workfashion.com. Nach der ersten Einführung durfte ich meinen Platz in der Näherei beziehen, wo ich während den drei Tagen immer wieder selbständig gewisse Arbeiten erledigte. Ausserdem erhielt ich einen tieferen Einblick in die Individualisierung und auch in die Entwicklung. Dies war neu für mich, da wir bei Igmatomiteks keine eigene Entwicklungs-Abteilung haben.

Die Arbeit in der Näherei ist sehr ähnlich wie bei Igmatomiteks. Nur die Arbeitszeiten sind sehr unterschiedlich. Bei uns fängt man um 7.00 Uhr an und ist bereits um 14.00 Uhr fertig. Da musste ich mich in der Schweiz etwas umgewöhnen. Trotzdem habe ich die Tage nicht als anstrengend empfunden, sondern als sehr abwechslungsreich und interessant.

Ein Frühstück im Zeichen der Nachhaltigkeit

Am Dienstag Morgen wurde im Rahmen des Austauschs ein Nachhaltigkeits-Frühstück organisiert, an dem alle Mitarbeitenden von workfashion.com teilnahmen. Das Essen war köstlich, denn alle Lebensmittel stammten aus biologischem Anbau und wenn immer möglich aus der Region. Sheena hat zudem von ihren Erlebnissen in Mazedonien berichtet und Bilder gezeigt. Es war sehr schön, alle Mitarbeitenden zu sehen und mit ihnen Zeit zu verbringen, auch wenn ich mich nicht wirklich mit ihnen unterhalten konnte.

Abschied nehmen

Nach vier abwechslungsreichen und einmaligen Tagen trat ich am 30. November meine Rückreise nach Mazedonien an. Dieses Mal musste ich alleine reisen, doch es lief zum Glück alles ohne Probleme. Einerseits habe ich mich gefreut, meine Familie wieder zu sehen, doch ich war auch traurig, weil alles schon wieder vorbei war.

Während der Woche in der Schweiz habe ich gemerkt, dass die Arbeit hier gar nicht so viel anders ist als in Mazedonien. Positiv aufgefallen ist mir jedoch, dass die Schweiz so sauber und ordentlich ist. Das hat mir sehr gefallen.

Ich bin sehr dankbar, dass ich an diesem Projekt teilnehmen durfte. Es war spannend und aufregend für mich und wird mir in schöner Erinnerung bleiben.

Ich bedanke mich bei workfashion.com herzlich für die Gastfreundschaft und wünsche ihnen für die Zukunft alles Gute.


Emine Djevirova hat im Rahmen eines Austauschs mit unserem Produktionspartner Igmatomiteks vom 25. bis 30. November vier Tage bei workfashion.com verbracht und einen Blick hinter die Kulissen geworfen. Der Bericht wurde aufgrund ihres täglichen Journals erstellt.

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